Covid-19 Schutzmassnahmen

 

Die Masken- und Zertifikatspflicht ist seit dem 17. Februar 2022 in sämtlichen Räumen des Klosters AUFGEHOBEN
Gäste und Mitarbeiter können die Maske freiwillig weiter tragen. 

Ukrainerinnen im Kapuzinerinnen-Kloster

Das Kloster Gerlisberg gibt Flüchtlingsfrauen aus der Ukraine Asyl. Die Begründung: «Wir können nicht immer nur von Liebe und Barmherzigkeit reden. Wir müssen die Worte Taten umsetzen.»

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt uns sehr. Wir beten jeden Tag für den Frieden und die leidgeprüften Menschen – voller Mitleid mit den Menschen im Kriegsgebiet und auf der Flucht.

In einer Abstimmung haben alle Schwestern Ja gesagt zur Aufnahme der Flüchtlinge. Am 25. März 2022 war es dann so weit. Die ersten Ukrainerinnen kamen in unser Kloster. 15 Betten stehen bereit. Dazu noch ein Aufenthaltsraum und ein Ort mit WLAN-Anschluss und eine kleine Küche. Nach und nach füllt sich unser Gästehaus.

Viel hat sich für uns nicht geändert am klösterlichen Alltag. Zu Deutsch, Englisch und Suaheli haben sich jetzt Ukrainisch, Russisch und Italienisch gesellt. Wenn die Sprachkenntnisse nicht ausreichen, wird das Handy zur Hilfe genommen. Wenn die Frauen nicht gerade mit den Behördengängen beschäftigt sind, helfen sie uns im Kloster, gehen spazieren, lernen Deutsch oder suchen einen Job. Sie wollen so bald wie möglich wieder selbstständig sein.

Es sind jedoch auch Frauen dabei, die nichts anfangen können mit unserem strukturierten Tagesablauf. Sie sieht man nur wenn die Begleitgruppe sich bei uns trifft. Diese besteht aus Frauen und Männern aus der Pfarrei und aus dem Stiftungsrat. Sie unterstützen die Ukrainerinnen in verschiedenen Bereichen, wie z.B. beim Deutschlernen.

Das Einzige, wo wir Schwestern Abstriche machen müssen, ist bei der Stille. Wir brechen das Schweigen, vor allem auch bei den Mahlzeiten, damit die Ukrainerinnen sich aussprechen können. Bis jetzt haben wir aber das Zusammenleben mit ihnen als eine Bereicherung für unser Leben erfahren.

 

Ukrainische Flüchtlinge und die Schokolade

Schoggi-Hasen spielen an Ostern eine wichtige Rolle, obwohl Hasen in den biblischen Ostergeschichten nicht vorkommen. Ebenso wenig gab es Schokolade, als Jesus auferstand. Diese süssen Dinger kamen ja erst nach der Eroberung Amerikas zu uns. Und wenn auch der immer grüne Tannenbaum kein biblisches Symbol ist, gehören beide – der Christbaum und der Osterhase – zur Feier der christlichen Hochfeste.

Was den Hasen aus Schokolade betrifft, passt er sehr gut zur Osterfreude. So können wir uns an Ostern nicht nur über die Frohbotschaft von der Auferstehung Jesu freuen. Schoggi in Form der Hasen verstärkt unsere Freude.

Denn: Schokolade macht glücklich. Diesen Satz habe ich bis jetzt nur von der medizinischen Seite her betrachtet: in Bezug auf die positive Wirkung auf die Glückshormone.

Zurzeit haben wir 15 Ukrainerinnen bei uns im Kloster. Einige haben ihre Kinder nachgeholt, die total müde und erschöpft waren, hungrig nach der Liebe ihrer Mutter. Sie waren happy, ihre Mutter endlich wieder zu haben. Nun sind also 15 ukrainische Frauen und drei 3 Kinder bei uns.

Am Muttertag haben wir unter ihnen alle übrig geblieben Osterhasen verteilt. Die Kinder bekamen die grössten. Als die Kinder sie sahen, waren sie sehr glücklich. Ich habe noch nie so glückliche Kinder gesehen. Sie haben sich so herzlich bedankt. Die Mütter sind in Tränen ausgebrochen. Ihnen fehlten die Worte. Ich habe sie einfach in die Arme genommen.

 

Und wir sehen: Mit einer Kleinigkeit kann man viel Freude bereiten. Auch hier gilt: Teilen macht froh. Jedenfalls: Schokohasen zu teilen macht glücklicher, als sie bis Weihnachten oder bis zu den nächsten Ostern in den Schubladen vergammeln zu lassen. Was ja auch schon in Klöstern vorkam …

Offene Stellen

Zur Zeit haben wir keine offenen Stellen

Blumenausstellung im Kreuzgang in der Osterwoche

Verschoben auf Ostern 2023

Als Einstimmung auf die bevorstehende Osterwoche öffnet das Kloster Gerlisberg anschliessend an den Kurs während dreier Tage den Kreuzgang für die Öffentlichkeit und bietet mit der Ausstellung der geschaffenen Gestaltungen einen besinnlichen Raum zum Innehalten. Im Rahmen von Führungen (durch die floristin Sarah Dupasquier und  Sr. Maria Raphael Märtens) können die floralen Umsetzungen zur Thematik im Kreuzgang besichtigt werden.

 

Angaben Ausstellung folgen

100 Jahre Kapuziner

Die Schwestern vom Kloster St. Anna, Gerlisberg   und der Stiftungsrat gratulieren herzlich zum Jubiläum

Osternacht 2020

Brief von Frau Mutter

Sr. Maria Nicola Schmucki

Blumengestaltungskurse

Blumengestaltungskurse im Kloster Gerlisberg

 

Sarah Dupasquier führt Ganztagesworkhops in unserem traumhaft gelegenen Kloster Gerlisberg Luzern durch.

Ein perfekter Ort, um sich für einen Tag aus dem Alltag zurückzuziehen und umgeben von Wald und Wiese aufs kreative Schaffen zu konzentrieren.

 

Im Rahmen der Kurse sind nach Absprache auch Führungen durch die  klostereigene Hostienbäckerei sowie Führungen durch den Kreuzgang möglich. 

 

Das Kursprogramm und weitere Angaben finden sie unter

www.diefloristin.ch/kurse


22. April 2018   17.00 Uhr

Der Bischof der römisch-katholischen Kirche Mauretaniens ist zu Besuch im Kloster Gerlisberg. Bischof Martin Happe steht der Hl. Messe vor und erzählt in der Predigt über sein Wirken in Afrika.

50 Jahr-Jubiläum Mission Tansania

Das 50 Jahr-Jubiläum der Aussendung der Missionarinnen nach Afrika wurde am Fest Maria Empfängnis 8. Dezember 2016 bei uns gefeiert. Es gab sehr viele Vorbereitungen auf diesen Festtag. Die Mühe hat sich gelohnt. Es wurde ein wunderschönes, würdiges Fest, ein Dank und Lob an den Dreifaltigen Gott durch die liebe Gottesmutter Maria.

Klicken Sie links durch die Fotogallerie für ein paar schöne Impressionen dieses ausserodentlichen Festtages.


Der Festgottesdienst

Um 10 Uhr begann die Prozession mit dem HH Bischof Gächter, den Konzelebranten Provinzial  Agostino Del-Pietro, dem Ordensassistent Br. Josef Regli, die Mütter vom Kloster Gerlisberg, die 4 Afrikanischen Schwestern, welche die Schwestern von der Mission in Tansania vertreten haben, voran trug Sr. M. Raphael das Kreuz, begleitet von 6 MinistrantenInnen. Unter Glockenklang und festlicher Orgelmusik zogen sie in die Kirche ein, die mit Mitfeiernden gefüllt war.


Zuerst begrüsste Frau Mutter Sr. M. Nicola die Anwesenden, die Geistlichkeit und das Volk. Es folgte das Eröffnungslied: «Macht hoch die Tür, das Tor macht weit.» Der Chor sang das Kyrie aus der Gounod Messe, nach der Vergebungsbitte das Gloria.  Die erste Lesung trug Sr. M. Raphael vor. Der Antwortpsalm war das Lied «Es flog ein Täublein weisse».


Die 2. Lesung las Sr. Margreth v. Maua. Die Franciscan Sister sangen das Halleluja begleitet mit ihren Instrumenten. Das Evangelium trug Br. Josef Regli vor und wieder musizierten die Africa Sister.

Die Predigt hielt Provinzial Agostino. Das Credo wurde mit dem Volk gebetet.

Die Fürbitten wurden in Deutsch und Suaheli vorgetragen.

Die Gaben wurden von den Franciscan Sisters feierlich mit Gesang und Trommel zum Altar getragen.

Das Sanctus sang wieder der Chor aus der Messe von Gounod, ebenso das Agnus Dei, zur Kommunion das O salutaris hostia.

Nach dem Schlussgebet sangen alle das Magnifkat: Den Herren will ich loben…

 

Frau Mutter dankte der Geistlichkeit und allen Mitfeiernden für die Teilnahme an diesem Gottesdienst. Nach dem Bischöflichen Segen folgte der feierliche Auszug von der Kirche zur Klosterpforte.

 

Die Nachfeier
Die Nachfeier war das festliche Mittagsmahl im Klosterkonvent. Es waren alle Gottesdienstbesucher dazu eingeladen. Nach und nach zogen die Gäste durch den Klostergang ins festlich gezierte und gedeckte Konvent, nahmen voll Freude Platz, wurden vom lieben Servierpersonal bewirtet. Es herrschte eine frohe und gemütliche Atmosphäre.

Der Himmel segnete uns mit Sonne und das war wie Lichtstrahl besonderer Art.
 
Unsere Missionsschwestern haben vor 50 Jahren eine blühende Mission aufgebaut. Sie haben guten Samen ausgestreut, der reiche Früchte getragen hat. Wir waren in all den Jahren mit der Mission verbunden und können Gott nur danken für das wunderbare Werk, das in Tansania entstanden ist. Die Schwestern in Afrika lieben ihr Mutterkloster Gerlisberg. Sie beten für uns und sind sehr, sehr dankbar für alles. Wir sind aber auch dankbar, dass wir seit einigen Jahren 2 Schwestern bei uns im Kloster haben, die sehr tüchtig beten und arbeiten. Sie bereichern uns mit ihrer Liebe und Fröhlichkeit. Wir können viel von Ihnen lernen.

Möge die Mission in Tansania weiterhin sich so segensreich entwickeln zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen.

Asante sana

 

Sr. M. Priska


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Predigt vom 8. Dezember 2016 zum Jubiläum im Kloster Gerlisberg
kloster-st.anna-gerlisberg-predigt-8.Dez
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